Achtung: Trickdiebstahl zum Nachteil älterer Menschen
In den letzten Tagen kam es in einer Nachbarstadt zu zwei Fällen von Trickdiebstahl zum Nachteil älterer Menschen.
Die erste Tat ereignete sich gegen 17 Uhr. Zwei Personen erschienen am Haus der älteren Person und gaben sich als Klempner aus, die wegen eines Wasserlecks gerufen worden waren. Es wurde Schmuck entwendet.
Die zweite Tat ereignete sich in der Nacht und ist eher als Einbruchdiebstahl zu bezeichnen: Zwei Personen betraten gegen 2 Uhr das Haus einer älteren Person, die sich ihnen gegenüber sah. Sie gaben sich als Polizisten aus und entwendeten Schmuck, Bankkarten, Krankenversicherungskarten und Bargeld.
Bei beiden Taten kam es zu keinerlei Gewalttätigkeiten.
Einige Tipps:
- Zu Hause, Wenn sich Personen als Polizeibeamte oder Angestellte einer Firma ausgeben, lassen Sie sie nicht eintreten, ohne vorher nach einem Berufsausweis zu fragen. Im Zweifelsfall sollten Sie immer die Nummer «17» anrufen, um die Sache zu überprüfen und einen Polizeieinsatz zu veranlassen, um den Zweifel auszuräumen. Häufig geben sich die Täter als Polizisten aus, die einen Diebstahl untersuchen, oder als Wasser- oder Stromversorger, die die Wohnung überprüfen wollen. Manchmal handelt es sich auch um Haustürverkäufer, die verschiedene Dienstleistungen anbieten. In jedem Fall sollten Sie niemanden in die Wohnung lassen und im Zweifelsfall die «17» anrufen.
- Schließen Sie Ihre Haustür und Fenster gut ab. Im Idealfall über eine Alarmanlage für den Fall eines Einbruchs verfügen.
- Auf der Straße, Vermeiden Sie es, große Taschen mit all Ihren Papieren oder viel Bargeld mit sich herumzutragen. Verbergen Sie Ihren Schmuck, damit er nicht zu auffällig ist.
- An den Händler, Lassen Sie sich nicht von Personen ablenken, die beim Abheben von Geld Kontakt aufnehmen. Stellen Sie sicher, dass niemand zu nahe kommt und die gewählte Geheimzahl überprüfen kann. Wenn Sie Zweifel an dem Verhalten einer verdächtigen Person haben, wählen Sie die «17», um einen Polizeieinsatz zu generieren.
- Vorsicht auch vor Haustürgeschäften und Betrügereien, die begangen werden per Telefon (Anrufe, SMS) oder Internet. Geben Sie niemals Geheimcodes am Telefon preis (Kreditkartencodes, Kontonummern usw.), auch wenn die Person am anderen Ende der Leitung «professionell» zu sein scheint. Die Betrügereien sind heutzutage sehr ausgeklügelt und die Täter verfügen über Techniken, um sich als Bankberater auszugeben (Verwendung echter Filialnummern, verstellte Stimmen, Kenntnis von Details über die Opfer). Geben Sie in jedem Fall keine persönlichen Informationen preis, legen Sie auf und rufen Sie Ihre Bankfiliale oder Ihren Bankberater an.

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