Arlette Libert und Marcel Marc, zwei politische Figuren aus Montataire

Am 10. Oktober weihte die Stadt die Rue Arlette Libert und die Residenz Marcel Marc ein. Ein Rückblick auf das Leben und das Engagement dieser beiden politischen Figuren der Stadt.

Arlette Libert wurde im Departement Aisne geboren und kam 1970 nach Montataire. Sieben Jahre später beschloss sie, sich dort politisch zu engagieren, und das während drei aufeinanderfolgender Amtszeiten bis 1995. Als Gemeinderätin und später stellvertretende Bürgermeisterin mit Zuständigkeit für soziale Angelegenheiten unter zwei verschiedenen Bürgermeistern machte sie die Unterstützung der Schwächsten zu ihrer Priorität. Außerdem setzte sie sich für die Sichtbarkeit, den Respekt und die Rechte von Frauen ein. In diesem Sinne wollte sie, dass Montataire eine seiner Straßen nach Berthe Fouchère benennt, um diese widerstandsfähige Lehrerin zu ehren, was heute geschehen ist. Mit ihrem Engagement, ihrer Militanz und ihrem Altruismus ebnete Arlette Libert den Weg dafür, dass andere Frauen den ihnen gebührenden Platz im politischen Leben der Stadt einnehmen konnten.

Marcel Marc wuchs in Montataire auf und war das Kind eines Handwerkers. Als Leiter von zwei Unternehmen trug er zum Aufbau zahlreicher Infrastrukturen in der Region bei. Da er ein besonderes Interesse an den Rechten der Arbeitnehmer hatte, war er Berater am Arbeitsgericht. Entschlossen engagierte er sich fast 60 Jahre lang politisch und war Gemeinderat. Schließlich war Marcel Marc auch ein Fußballfan. Er spielte für den Standard von Montataire, bevor er später das Amt des Präsidenten übernahm.
Präsidentschaft. Auch hier war er eine Kraft der Vorschläge und Überzeugungen. Ihm ist es zu verdanken, dass das Stadion Kléber Sellier (das den Namen eines anderen Standard-Präsidenten trägt) als erstes im Département Oise eine Nachtbeleuchtung erhielt.

Eine Straße nach Arlette Libert und eine Wohnanlage nach Marcel Marc zu benennen, ist eine Hommage an ihr Engagement und ihre Überzeugungskraft, die schon vor Jahrzehnten das heutige Montataire prägten.